Sonntag, 18. Juni 2017

mädelstrip

ein netter, witziger sommerfilm, der leider nicht ganz hält, was er verspricht.
amy schumer ist wirklich lustig, aber vieles im film ist dann doch arg albern, teils unter der gürtellinie, klischeebehaftet ohne ende oder so ein altherren-humor. keine ahnung, aber so richtig zum totlachen war der film nicht. amüsant, unterhaltsam, so ganz ok.
goldie hawn und amy schumer geben aber zumindest ein sehr nettes mutter-tochter pärchen ab.

3
mädelstrip
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Montag, 5. Juni 2017

alien: covenant

ach, die alien nachfolger/vorgänger. :-/ ohne ripley sind sie irgendwie nur halb so gut. gut, sie hat ja da auch noch nicht gelebt. aber die filmemacher haben es einfach nicht geschafft, den prequels eine ähnlich starke figur zu geben, wie ripley. dadurch ist dieser alien gut. wie zu erwarten: creature, horror, blood and action. nur das gewisse etwas fehlt. und kommt mir jetzt nicht mit michael fassbender. nee, der mag ja irgendwie ein ganz guter schauspieler sein, aber der ist immer so so "glitschig". ach, ich weiß nicht.
die handlung reiht sich an prometheus an und spannt den bogen in die zukunft (facehugger). aber warum die aliens hier eine helle haut haben und später ja eigentlich eher schwarz sind ... wer weiß.

4
alien: covenant
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Sonntag, 14. Mai 2017

get out

unterhaltsam und spannend von anfang bis ende, fehlte mir bei get out trotzdem etwas, um ein 5-sterne film zu sein.
hier werden die klischees umgedreht, aber reicht dass, um innovativ zu sein?
[achtung: spoiler]
get out bietet neben kultig-lustigen momenten mit einem coolen sidekick sonst ebenfalls eher klassische horror-momente. der twist mit der hirntransplantation ist so absurd wie dämlich, sind doch die daraus entstandenen 'new blacks' oder 'new whites' eher zombies denn eine neue, besser kombinierte spezies. da hilft auch die nett gemeinte auflösung der gartenparty nichts ("spielen sie golf?").

4
get out
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Samstag, 1. April 2017

ghost in the shell

schönes cyber-action-kino für alle, die das anime nicht kennen oder animes nicht mögen.

5
ghost in the shell
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Donnerstag, 16. Februar 2017

hidden figures

noch eine buchverfilmung. in diesem fall kenne ich aber die vorlage nicht. da schaut man dann natürlich anders hin. und in diesem speziellen fall (arbeitgeber), habe ich den film nochmals ganz anders wahrgenommen ... ibm uncovers hidden figures.
schade, dass er keinen oscar gewonnen hat - er hätte es verdient. die unbändige lebenslust, der beständige willen niemals aufzugeben, die brillanz der drei hauptfiguren - zutiefst beeindruckend. aus heutiger sicht ist die diskriminierung, die katherine johnson, dorothy vaughan und mary jackson erfahren, kaum auszuhalten. verbale spitzen im berufsalltag und auf der straße, beschränkungen in der ausbildungs- und berufswahl ... es ist schier unglaublich, welche vorurteile und benachteiligung es noch in den 60ern gegenüber frauen und farbigen gab. für die damalige zeit war es jedoch normal. mit ihrer beharrlichkeit schaffen es jedoch alle drei, sich bei der nasa durchzusetzen und letztlich vorreiterinnen und roles models zu werden.
der film zeigt einen ausschnitt von knapp einem jahr. neben den persönlichen lebensgeschichten gerät das weltraumprogramm in den hintergrund - hidden figures uncovered eben.

ein exzellenter film für einen mädelsabend, für schulklassen und für nerds.

5
hidden figures
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Dienstag, 31. Januar 2017

bob, der streuner

eine rührende, aber überhaupt nicht kitschige verfilmung des gleichnamigen bestsellers.
eine streunende katze miaut sich in das herz des ex-junkies und straßenmusikers james. zusammen schaffen beide, sich ein geordnetes leben aufzubauen.
ich habe das buch vor einigen jahren gelesen und war daher besonders gespannt. der film entstand zusammen mit james bowen, und bob spielt sogar sich selbst. die katzenaufnahmen sind besonders schön geworden. die kamera nimmt ab und an bobs perspektive ein und macht den film noch interessanter.
und obwohl die handlung für den film leicht adaptiert wurde, hat es mir als leser nichts ausgemacht.
wie gesagt, das ganze ist nicht kitschig geraten. sondern es beschreibt - wie eben die autobiographie - das schwierige leben eines jungen menschen, der durch etliche falsche entscheidungen fast den drogen zum opfer gefallen wäre, und sich nun zusammen mit seinem neuen vierbeinigen partner zurück in ein normales leben kämpft.
zumindest diejenigen, die das buch gelesen haben, werden straßenmusiker und zeitungsverkäufer fortan mit anderen augen betrachten.

5
bob, der streuner
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Sonntag, 29. Januar 2017

split

ein interessantes thema hollywood-mäßig aufbereitet: multiple persönlichkeitsstörung.
in kevin befinden sich mehrere, verschiedene persönlichkeiten unterschiedlichen alters, geschlechts, talents und charakter. eine davon entführt drei mädchen auf einem parkplatz und bringt sie in ein versteck. doch nicht jedes seiner alter ego billigt diese handlung. barry schreibt e-mails an seine therapeutin und bittet um hilfe, während dennis dies in der sitzung verharmlost.
dies sind nur zwei der angeblich 23 persönlichkeiten in kevin. was hat er / haben sie mit den mädchen vor?
die idee damit einen psycho-thriller zu gestalten bringt frischen wind in das genre. heißt es doch, dass personen mit solcher identitätsstörung, auch verschiedene physische eigenschaften haben.
james mcavoy spielt jede dieser kleinen kurzen rollen intensiv und macht die problematik erlebbar. aber ich hätte mir mehr details zur krankheit gewünscht. shyamalan dreht den film runter wie mainstream-kino. das ist etwas schade.

4
split
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Sonntag, 15. Januar 2017

the void

und mit diesem film verabschiedete ich mich von den fantasy filmfest white nights. nicht gerade meine beste wahl.

der film startet wie viele sehr ernste horrorfilme: es stirbt gleich erst mal jemand ganz brutal. dann kommt die polizei, dann geht es ins krankenhaus. zack, zack. wir wollen ja hier nicht, dass jemand spaß hat. dann schwenkt der film um, es mutiert wer und (man) denkt es geht um so eine alien/zombie-geschichte. doch dann tauchen diese kkk-typen auf und es wird ... ach ich weiß auch nicht ... alles so doof und unausgegoren.
die optik und der ernst dieses crowd-funding streifens ist nicht sein problem - die story ist es. bäh, da hatten die eher 'void' im drehbuch.

1
the void
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safe neighborhood

der film wird voraussichtlich weihnachten 2017 in die kinos kommen. wie cool - schon ein jahr vor dem start konnten wir diese horror-komödie auf den fanatsy filmfest white nights sehen.

luke ist in der beginnenden pubertät und fanatisch in seine etwas ältere baby-sitterin verliebt, die das letzte mal auf ihn aufpassen soll, bevor es nach den weihnachtsferien zum studieren geht. um ihr herz zu gewinnen, hat er sich so einiges für den abend überlegt. doch vorher müssen sich die beiden gegen einen fiesen eindringling wehren.
was als süß-romantische anbagger aktion startet, gerät schritt für schritt schräger und irgendwann vollends aus dem ruder. luke ist gewiefter als man denkt und hat den abend aber so was von durchgeplant, dass einem als zuschauer schon mal das popcorn im hals stecken bleibt.

wer also dem kommenden feiertagswahnsinn mit familie, keksen und ente entfliehen will, findet hier seine bestimmung. böser spaß der garantiert gute laune macht, wenn man das harmonische georgel zu hause nicht mehr erträgt.

5
safe neighborhood
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[kein trailer verfügbar]

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