Dienstag, 3. Januar 2017

arrival

unabhängig von den vielen empfehlungen aus meinem freundeskreis, wollte ich arrival sowieso sehen. und es hat sich wirklich gelohnt. arrival ist eine sehr interessante geschichte. ruhig und faszinierend erzählt.
aliens erreichen an 12 wahllosen plätzen die erde. die jeweiligen nationalstaaten versuchen kontakt aufzunehmen und mit den aliens zu kommunizieren. wird es den teams gelingen, den grund für die ankunft zu erfahren?
grundsätzlich finde ich die idee des films wirklich gut. doch ein paar grundlegende dinge sind diskussionswürdig.

[achtung: spoiler!!!]

das us-amerikanische team startet mit den ersten versuchen der verbalen und schriftlichen kommunikation. hier habe ich mich aber als erstes gefragt, warum? 12 teams texten und schreiben die aliens in ihrer nationalsprache zu? ich hätte es mit bildern versucht. der kleinste gemeinsame nenner ist ja mal der planet erde, denn da sind sie immerhin gelandet. aber gut. ist denen vielleicht nicht eingefallen.
jedenfalls als eines der ersten teams entdeckt das us-gespann die schrift der außerirdischen: kreiszeichen, wie mit tinte gekleckst. in mühseliger arbeit identifizieren sie die bedeutung und können sich so irgendwann per schriftzeichen austauschen. wenn man mal betrachtet, dass man selbst chinesisch kaum in wenigen monaten von einheimischen lernt, mit denen man sich sonst nicht austauschen kann, die aber vom selben planeten kommen, halte ich das tatsächlich etwas übertrieben.
doch sei es drum. die neue universelle schriftsprache ist letztlich der heilsbringer und grund, für die ankunft der 12 flugobjekte. hmm ... das muss man mir erklären. in unser heutigen welt haben wir es noch nicht mal geschafft analphabetismus zu bekämpfen oder uns auf diplomatischem wege mit dolmetschern in jeglicher irdische sprache auszutauschen und so frieden zu schaffen ... wie also soll eine ungleich schwierigere schriftsprache, die mit unseren gesprochenen rein gar nichts zu tun hat, sich durchsetzen und dazu führen, dass sie eine kulturelle identität prägt? das ist mir zu sozialromantisch.
und schlussendlich meine letzte anmerkung. durch die zukunftsvisionen von louise funktioniert letztlich die story überhaupt (anruf in china), aber für den rest des films ist sie nicht von belang, sondern lädt ihn emotional auf, wo keine gefühle sind.

[spoiler: end!!!]

unabhängig von diesen gedanken, finde ich den film atmosphärisch fantastisch, spannend und eben äußerst interessant.

5
arrival
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Freitag, 30. Dezember 2016

nocturnal animals

das zweitlingswerk von multitalent tom ford war ein muss. hat er mit a single man ein echtes meisterwerk geschaffen, so kann der neue film definitiv mithalten, reicht aber nicht ganz heran. aber dafür gibt es stories in einem film: susan genießt ein erfolg- und neureiches bohemian-leben an der seite ihre stets wegen geschäften abwesenden ehemanns, nur glücklich ist sie dabei nicht. ihre blicke wirken dabei manchmal kälter als der sichtbeton in ihren haus. auf diese depressive grundstimmung trifft das manuskript ihres ex-manns. seit jahren hatte beide keinen kontakt mehr, doch plötzlich ist er in der stadt und bittet sie um ihre einschätzung seines vorliegenden romans. susan lässt sich darauf ein und liest nächtelang statt zu schlafen. was sie fesselt ist nicht vordergründig die brutale handlung, sondern dass die hauptpersonen sie, ihr ex und ihre tochter sind. was hat das buch tatsächlich mit ihrem leben gemeinsam?
da ich nicht spoilern will, belasse ich es hiermit.

was ich nicht verstanden habe: susan ruft ihre tochter an?

4
nocturnal animals
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Montag, 26. Dezember 2016

allied - vertraute fremde

ich bin sehr unvoreingenommen in den film gegangen und war ganz angenehm überrascht, über die liebesgeschichte in einem old fashioned agenten-kriegs-film.
marion cotillard spielt ganz wunderbar und brad pitt fühlt sich in seiner rolle des agenten sichtlich wohl. neben liebe und drama kommt auch die action nicht zu kurz. eine prima sonntagabend-unterhaltung, wem der tatort zu neuzeitlich ist.

4
allied - vertraute fremde
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Samstag, 19. November 2016

findet dorie

och, wieder so süß und witzig.
zehn jahre nach dem film 'findet nemo' ist nun dorie verschwunden und eine abenteuerliche suche beginnt. dabei wurden viele punkte des ersten films (z.b. dorie spricht walisch) passgenau aufgegriffen und in die geschichte integriert, die circa ein jahr später spielt.
wie immer gibt es eine schöne mischung aus wortwitz und klamauk, so dass für alle altersgruppen etwas dabei ist.
mein absoluter favorit: hank, der krake. wenn es einen dritten teil geben sollte, muss er dabei sein. wer ihn mag, sollte jedenfalls den abspann schauen!
was ich bloß nicht verstanden habe, sind diese seltsamen durchsagen im marine life institute von franziska van almsick. bitte erklärt es mir.

5
findet dorie
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Sonntag, 28. August 2016

trash fire

anders als der titel suggerieren mag, ist hier nicht wirklich lustig trashiges am start. eher zornig-bissiger witz. nur so ist das familien drama zu ertragen. das gilt auch für den stets sarkastisch unausstehlichen owen, dessen eltern beim hausbrand ums leben kamen, schwester entstellt ist und nun bei der großmutter lebt.
da ist die idee von owens schwangerer freundin, die familie wieder näher zu bringen, die schlimmste, die sie haben konnte ...

5
trash fire
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Mittwoch, 24. August 2016

night of the living deb

ein kickstarter projekt schafft es in die großen kinos. kein wunder, ist ja auch eine zombie-komödie. alle genre fans lieben sie.
nur die an happy-go-lucky erinnernde hauptperson debbie, kurz deb, ist anfangs ein klein wenig nervig. nicht nur für den zuschauer, auch für ryan, der sie nach einem one-night-stand gerne aus seiner wohnung komplimentieren würde. kurzerhand geht er dann einfach - kommt aber schnell zurück, als er feststellen muss, dass sich über nacht die gesamte stadt in zombies verwandelt zu haben scheint. leichter spaß auf kosten gehirngieriger untoter. so muss das sein.

4
night of the living deb
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final fantasy xv - kingsglaive

das japaner auch anders können als terra formars beweißt defintiv dieses aktuelle final fantasy epos. prequels oder games muss man nicht kennen, um den film zu verstehen.
zwei königreiche in einer weltenkombination aus mittelalter und high-tech, dämonen und schutzschilden wollen frieden schließen. doch wo immer es scheinbar um das gute geht, ist verrat oft nicht weit. und so kämpft hier gut gegen böse in einer spannenden, atemberaubend realistischen cgi-geschichte. super sehenswert. lediglich ein paar der immer wiederkehrenden kämpfe hätte man sich sparen können. nur weil man es am computer kann, muss man es noch lange nicht machen.

ps: ich will auch so einen mit blümchenranken verzierten audi r8.
bitte, b i t t e. mehr hier: https://youtu.be/PDuTtO5HC2Q

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final fantasy xv - kingsglaive
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Dienstag, 23. August 2016

war on everyone - dirty cops

so herrlich unpolitisch korrektes kino, das es kaum mehr worte braucht.
ich weiß die handlung auch gar nicht mehr so genau (irgendwas mit geld, drogen, nutten ...) aber das ist auch nicht entscheidend. entscheidend ist der spaß. und der kommt bei diesem humorigen killerkommando: michael peña und alexander skarsgård nicht zu kurz.

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war on everyone
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Montag, 22. August 2016

terra formars

ich hätte vorgewarnt sein müssen ... im fantasy filmheft stand es dick und fett: trash! und das war es dann auch.
japanische animes als echter film - ich bin da ja immer etwas skeptisch, denn das quietschbunte, völlig überzogene in einem film mit schauspielern - ohje.
ein paar wahllos zusammengestellte looser, über die man außer ein paar klischee behafteter infos nichts weiter weiß, sollen die kakerlaken population auf dem mars eliminieren. gesagt, getan. leider doch nicht ganz so einfach, denn die besagten krabbeltierchen haben sich in den 500 jahren seit der aussetzung zu humanoiden killerbugs entwickelt. den rest kann man sich denken und ich habe es gesehen. das ganze gespickt mit ultra-trashigem j-pop und ab und an ein paar handlungssträngen, die sich im käferschleim verdünnisieren. so what ... mit popcorn und cocktail ließ sich auch das ertragen.

1
terra formars
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carnage park

ein kleiner fieser und vor allem feiner film des jungregisseurs mickey keating.
zwei kleinstadtganoven überfallen ende der 70er jahre reichlich unüberlegt eine bank und nehmen beim flüchten eine frau als geisel. sie kommen aber nicht weit und stranden im tristen ocker-gelben staubigen niemandsland. doch leider ist es nicht so leer, wie sie meinen. ein vietnam-veteran lebt dort zurückgezogen und von kopf bis fuß bewaffnet. klar, das er sich seinen spaß mit ihnen macht. auf hilfe dürfen weder geisel noch ganove hoffen.
beim zuschauen spürt man förmlich den sand im gesicht und neben anderen dingen geht auch der sound durch mark und bein.

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carnage park
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