dark shadows
von dark shadows wurde ich arg enttäuscht. normalerweise sehe ich tim burtons filme sehr gerne, aber dieses mal nervt schon das fast ewig gleiche ensemble.
johnny depp aka barnabas collins überzeugt mich als verzehrender liebhaber gleich mal gar nicht. er spielt seine rolle nicht schlecht, nein, er spielt sie sogar ganz überzeugend, witzig, nett (wie in letzter zeit des öfteren in seinen karnevalesken kostümen). aber die story reißt ihm das ruder aus der hand.
barnabas, vampir und seit knapp 200 jahren in einem sarg unter der erde gefangen, wird zufällig durch erdarbeiten befreit. unendlich durstig tötet er gleich mal alle herumstaunenden bauarbeiter. man, ist das lustig! (achtung! sarkasmus!) die armen kerle (achtung! kein sarkasmus!)
weiter gehts. barnabas sucht den ehemals heimatlichen wohnsitz auf und trifft dort auf nachkommen der familie und das kindermädchen victoria, das seiner ehemals geliebten josette zum verwechseln ähnlich sieht. warum und wie sich aber ausgerechnet ein vampir und die biedere gouvernante verlieben (sollen), bleibt der film schuldig. da sprühen keine funken, alles wirkt leblos und verkrampft. denn statt seiner neuen herzdame victoria den hof zu machen, vögelt barnabas die mörderin seiner josette. (übrigens eine bescheuerte szene ... wie sie beide die zimmereinrichtung zerlegen. wen sollte das ansprechen? das zwölfjährige publikum?)
und so geht es weiter. ohne herz und verstand, nur mit klamauk und netten bildern.
vielleicht liegt der grund für das nichtfunktionieren daran, dass der film auf einer serie (mit mehr als 1.000 folgen) beruht, die hier in deutschland wahrscheinlich wieder keiner (=ich) kennt und deren komplexen inhalt man kaum in zwei stunden unterbringt. und so sei dark shadows mittelmäßig bewertet.

dark shadows
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johnny depp aka barnabas collins überzeugt mich als verzehrender liebhaber gleich mal gar nicht. er spielt seine rolle nicht schlecht, nein, er spielt sie sogar ganz überzeugend, witzig, nett (wie in letzter zeit des öfteren in seinen karnevalesken kostümen). aber die story reißt ihm das ruder aus der hand.
barnabas, vampir und seit knapp 200 jahren in einem sarg unter der erde gefangen, wird zufällig durch erdarbeiten befreit. unendlich durstig tötet er gleich mal alle herumstaunenden bauarbeiter. man, ist das lustig! (achtung! sarkasmus!) die armen kerle (achtung! kein sarkasmus!)
weiter gehts. barnabas sucht den ehemals heimatlichen wohnsitz auf und trifft dort auf nachkommen der familie und das kindermädchen victoria, das seiner ehemals geliebten josette zum verwechseln ähnlich sieht. warum und wie sich aber ausgerechnet ein vampir und die biedere gouvernante verlieben (sollen), bleibt der film schuldig. da sprühen keine funken, alles wirkt leblos und verkrampft. denn statt seiner neuen herzdame victoria den hof zu machen, vögelt barnabas die mörderin seiner josette. (übrigens eine bescheuerte szene ... wie sie beide die zimmereinrichtung zerlegen. wen sollte das ansprechen? das zwölfjährige publikum?)
und so geht es weiter. ohne herz und verstand, nur mit klamauk und netten bildern.
vielleicht liegt der grund für das nichtfunktionieren daran, dass der film auf einer serie (mit mehr als 1.000 folgen) beruht, die hier in deutschland wahrscheinlich wieder keiner (=ich) kennt und deren komplexen inhalt man kaum in zwei stunden unterbringt. und so sei dark shadows mittelmäßig bewertet.
dark shadows
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sophel - 12. Mai, 17:15










